Garten- und Erntezeit im Schulgarten
Auch in diesem Jahr konnten unsere SchülerInnen erleben, wie aus kleinen Samen leckere Radieschen und Karotten wachsen.
Gemeinsam wurde der Boden vorbereitet, Unkraut gezupft und die Samen sorgfältig ausgesät.
Natürlich wurden die Pflänzchen ausgiebig gegossen, so dass...
... nach ein paar Wochen als erstes die Radieschen geerntet werden konnten. Es waren genug für alle da, so dass am Schluss eine ganze Schüssel voll war.
Natürlich wurden die frischen Radieschen anschließend gleich probiert. Als kleiner Snack mit etwas Salz zum Vesper schmeckten sie besonders gut! Als nächstes kommen die Karotten dran...
Tierischer Besuch in unserer Grundschule
Vor kurzem haben uns Frau Wengert und ihr Mann von der Wildtierauffangstation in Göggingen besucht. Mit dabei waren drei Igel, die dort momentan betreut werden. Zu Beginn erzählte Frau Wengert anschaulich über die Lebensweise der Tiere.
So erklärte sie uns, wie Igel leben, was sie fressen und wie man helfen kann, wenn man einen verletzten oder geschwächten Igel findet. Die SchülerInnen konnten dabei schon einiges an Vorwissen einbringen.
Anschließend durften sie die tierischen Gäste vorsichtig anfassen und entdecken, wie sich die Stacheln anfühlen.
Es wurde viel gestreichelt...
...und zwischendurch der Igel gewechselt...
... und weiter gestreichelt.
Nachdem alle dran waren, wurde es richtig spannend: Die Igel durften sich frei im Klassenzimmer bewegen. Neugierig erkundeten sie das Gelände - und entdeckten schnell die bereitgestellten Schuhe auf der Decke.
Die Schuhe sind aber nicht nur als Versteck interessant: Den fremden Geruch und Geschmack der Sohlen nehmen die stachligen Tiere mit ihrem Jacobson'sches Organ wahr. Durch das Lecken und Kauen gelangen die Duftstoffe in ihren Speichel.
Igel sammeln interessante Gerüche, um sie mit ihrem eigenen Duft zu vermischen und so Informationen über ihre Umgebung und andere Igel zu kommunizieren. Ein Schuh mit vielen fremden Gerüchen ist eine spannende "Duftbotschaft".
Zum Abschluss konnten wir Frau Wengert noch unsere Geldspende von der Aktion "Die Ostalb läuft" überreichen. Da die Kosten für Futter und die tierärztliche Versorgung der Tiere immer höher werden, ist die Auffangstation auf Unterstützung in Form von Geldspenden angewiesen.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Wengert und ihrem Mann für ihren engagierten Einsatz und diesen interessanten Vormittag!
Mit dem Fischmobil am Kocher
Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit dem Fischmobil des Landesfischereiverbands Baden - Württemberg e.V. an der Kocher - Renaturierung aktiv: Gemeinsam mit Inga vom "Fisch on Tour" - Team haben unsere SchülerInnen den Lebensraum Fluss und die darin vorkommenden Lebewesen erkundet, erforscht und ihre Ergebnisse auf Papier festgehalten. Aufgrund der umfangreichen Ausstattung des mobilen Forschungslabors konnten unsere Schüler ihre tierischen Funde direkt unter dem Mikroskop untersuchen und mit Hilfe der Bestimmungsordner benennen.
Dank einer Spende der Kessler & Co. Stiftung und mit Unterstützung der Sportfischer konnten sich zwischendurch alle mit einer Wurstsemmel stärken.
Der Tag am Kocher war nicht nur lehrreich, sondern auch voller schöner gemeinsamer Erlebnisse!
Wir machen Apfelsaft
Auch dieses Jahr haben wir uns im Garten von Familie Ehmer getroffen, um gemeinsam mit Kindern vom Kindergarten Sonnenschein Äpfel zu sammeln.
Beim Aufsammeln der Äpfel gab es gleich eine Qualitätskontrolle - die fauligen Äpfel wurden direkt aussortiert.
Am Ende waren alle zufrieden mit der Ausbeute: Über 10 Säcke voll mit leckeren Äpfeln haben unsere SchülerInnen und die Kinder vom Kindergarten gesammelt.
3 Tage später konnten wir die gesammelten Äpfel gleich auf das Förderband der mobilen Apfelpresse der Saftmacher aus Vellbach legen.
Dank der Sparkassenstiftung ist die Pressung samt Säcken und wiederbefüllbaren Apfelsaftbehältern kostenlos für Schulen und Kindergärten, die sich zur Apfelsaftaktion angemeldet haben.
Diese halfen dann auch bis zum Schluss mit beim Einpacken und Einladen der Apfelsaftboxen. Alles in allem konnte unsere Grundschule samt Kindergarten so über 40 Kisten voll mit leckerem Apfelsaft herstellen! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Sparkassenstiftung und an die beteiligten Eltern, ohne die diese Aktion so nicht möglich gewesen wäre.
Gemeinsam kochen mit der Naturpark - Kochschule
Ende Juli hatten wir Besuch von der Naturpark - Kochschule! Gemeinsam mit Pia Gutmann und Claudia Bohnert vom Kochschul - Team haben wir gelernt, wie man saisonal, gesund und zugleich lecker selber kochen kann.
Beim gemeinsamen Start im Klassenzimmer erfuhren die SchülerInnen Wichtiges über saisonale Früchte, gesundes Kochen und Zucker in Lebensmitteln.
Dann gings für eine Gruppe schon raus zum Kochmobil - und ran an die Schneidebretter.
Nachdem die Hände gewaschen und die Schürze umgebunden war, gab es zunächst noch eine wichtige Einweisung: Geschnitten wird nur nach Ansage und mit einer fingerschonenden Technik.
Zwischendurch gab es immer wieder Tipps und Tricks von Kochprofi Pia Gutmann -zum Beispiel, dass bei vielen Früchten die meisten Nährstoffe in oder direkt unter der Schale enthalten sind.
Beim Kommando "Brezelarme" gab es wichtige Ansagen.
Das klein geschnippelte Obst und Gemüse wurde nun in Öl kräftig angebraten und mit Kräutern und Salz gewürzt.
Dabei durften viele Hände mit anpacken.
So entstanden nach und nach ein fruchtiges und gesundes Ketchup und...
...ein leckerer Linsenaufstrich!
Zusammen mit dem nebenher eingelegten Gemüse wurde alles in Gläser gefüllt und etikettiert! Das Beste: Jeder durfte sein selber hergestelltes Menü mit nach Hause nehmen!
Nach einem gesunden Pausensnack gings im Klassenzimmer weiter.
Hier schauten wir uns heimische Obst - und Gemüsesorten genauer an:
Wann werden diese bei uns geerntet?
Wer sich hier auskennt, kann saisonal und regional passend einkaufen!
Damit unsere Lebensmittel frisch und gesund bleiben, geben wir sie meist in den Kühlschrank.
Doch welches Fach ist hier das Richtige für die verschiedenen Lebensmittel?
Auch hier durften die SchülerInnen selber anpacken und einsortieren!
Mit einem fertig eingeräumten Kühlschrank, selbst gekochten Leckereien und Lust auf gesundes Kochen ging dieser Schultag viel zu schnell zu Ende.
Schön wars!
Wir bauen ein Winterquartier für Feuersalamander
Ein Projekt mit Frau Mazal und Frau Winkler vom Obst- und Gartenbauverein Neubronn
Teil 1
Begonnen hat unser gemeinsames Projekt zunächst im Klassenzimmer:
Frau Mazal und Frau Winkler haben unsere Schüler mit viel Vorwissen und anschaulichem Material mit dem Feuersalamander bekannt gemacht.
Mit einem extra großen Plakat, vielen Bildern und Fragen an die Expertenrunde waren alle Kinder sofort bei der Sache.
So wuchsen unserem Papier - Lurchi Stück für Stück Augen, Mund und zum Schluss seine charakteristischen Flecken - nachdem wir zuvor viel Wissenswertes über den Körperbau des Feuersalamanders gehört haben.
Jeder Feuersalamander hat eine andere Zeichnung - und die Büschel am Kopf der Larve sind nicht Haare, sondern nach außen gestülpte Kiemen.
Zum Abschluss sangen wir gemeinsam ein Lied über die Natur und den Wald - auch hier durfte der Feuersalamander nicht fehlen!
Gleich am nächsten Tag ging es dann beim Wandertag nach Neubronn, wo wir unser neu gewonnenes Wissen bald in die Tat umsetzen wollen: Ein Winterquartier für die dort angesiedelten Salamanderlarven!
Beim gemeinsamen Wandern durch den Wald konnten unsere Naturforscher auch noch andere Spuren von Waldbewohnern entdecken:
Wer war hier wohl unterwegs?
Ein anderer Wiesenbewohner gesellte sich unterwegs dazu und nutzte verschiedene Taschen und Hüte als Taxi - wer entdeckt ihn?
Angekommen im Lehrgarten wurden sofort alle Schattenplätze aufgesucht und ausgiebig gevespert.
Satt und ausgeruht lauschten wir dann alle Herrn Mönnig, der sich mit Feuersalamandern besonders gut auskennt. Der Amphibienexperte züchtet die geschützten Tiere bereits seit 40 Jahren und konnte die Fragen der Kinder anschaulich und verständlich beantworten. Eine besondere Überraschung hatte er auch noch dabei...
Davor gab es aber noch eine kurze Einweisung für unseren Aufenthalt im Lehrgarten: Manche Bereiche sind frisch eingepflanzt und könnten schon von den eingesetzten Salamanderlarven bewohnt sein - also ist hier Rücksicht nehmen und Abstand halten wichtig.
Überall sonst darf hier gespielt,..
genascht und ...
entdeckt werden.
Währenddessen durften alle Schüler und Lehrerinnen gruppenweise die Überraschung im schattigen Vereinsheim unter die Lupe nehmen:
Herr Mönnig hat uns ein Terrarium mit 4 Feuersalamandern mitgebracht: Da diese den Umgang mit Menschen gewöhnt sind, durften wir sie sogar auf die Hand nehmen. Das ist in der freien Natur nicht erlaubt und kann aufgrund des giftigen Hautsekrets auch für Menschen unangenehm werden.
Ein ganz besonderes Erlebnis.
Nach den vielen warmen Kinderhänden waren die Salamander sicher froh, wieder im feuchten und kühlen Moos zu verschwinden -
während Herr Mönnig eine weitere Überraschung auspackte: Ein selbst gemaltes Bild eines Salamanders für das Vereinsheim im Lehrgarten.
Zum Abschluss dieses ereignisreichen Wandertags sangen wir noch einmal gemeinsam unser Salamanderlied.
An dieser Stelle möchten wir uns bedanken -
bei Frau Mazal und bei Frau Winkler für das spannende, kindgerechte und vorbereitungsintensive Programm, das alle Kinder abgeholt und berührt hat
bei Herrn Mönnig, der samt Terrarium und Salamandern aus Hüttlingen angereist ist, um uns allen einen besonderen Moment mit seinen Tieren zu schenken.
Wie es mit dem Winterquartier weiterging, folgt in Teil 2...
Wir bauen ein Winterquartier für Feuersalamander
Teil 2
Beim ersten Gruppennachmittag wird zunächst besprochen, was heute geplant ist.
Dann geht es schon los: Das vorbereitete Loch am Bachlauf wird oberhalb der Drainage mit kleineren Steinen bedeckt.
Damit das flotter geht, werden auch Schubkarren eingesetzt.
Auf den oberen Rand kommt eine Lage Sand rauf, so dass das bei Regen einlaufende Wasser besser versickern kann.
Auf die Steine werden nun dicke Äste und Steinplatten verteilt - diese bilden die Grundlage für das Winterquartier.
Auch hier haben die Forscher wieder genau hingeschaut: Louisa hat auf einem Muschelkalkbrocken versteinerte Seelilien entdeckt!
Sauber geschrubbt kann man die schönen Versteinerungen noch besser erkennen.
Zum Abschluss des Nachmittags gibt es für alle Helfer Saft und Kuchen. Wofür die Salamanderbilder sind, wird im nächsten Teil verraten...
Am Tag darauf steht Gruppe 2 in den Startlöchern und wird über das bisher Erreichte informiert.
Die Äste, das Laub und die Sandschicht werden zunächst mit kleinen Steinen bedeckt...
...auf die dann wiederum eine Lage Reisig aufgeschichtet wird. Alles zusammen bildet später die Höhle für die überwinternden Feuersalamander.
Als oberste Schicht dient eine dicke Lage Moos, welches Feuchtigkeit speichert und vor Frost schützen soll.
Fertig ist das mehrlagige Winterquartier für die herbeigesehnten Gäste!
Damit sowohl das Winterquartier als auch der Lebensraum der Feuersalamander samt Bepflanzung nicht gestört werden, wird eine behelfsmäßige Absperrung angebracht...
...und hier kommen die von den Kindern bemalten Bilder zum Einsatz:
Feuersalamanderschutzgebiet
Jetzt hoffen wir, dass Lurchi & Co. es hier genauso lauschig finden wie wir!
Müllputzete im März 2025
Alle Schüler unserer Grundschule beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an der Müllputzete. Rund um die Schule, vom Pausenhof angefangen, über die angrenzenden Wohngebiete bis nach Börrat hinein, sammelten die Kinder fleißig alles ein, was nicht in die Natur gehört.
Im Laufe des Vormittags konnten wir so 6 Säcke mit Verpackungen, Flaschen und Bauschutt füllen. Nach der anstrengenden Tour schmeckte das Vesper, das uns von der Gemeinde Abtsgmünd gespendet wurde, besonders gut.
Am Ende konnten alle sehr stolz darauf sein, der Natur mit der Aktion geholfen zu haben!
Waldbaden - den Wald mit allen Sinnen erleben
Gemeinsam mit Naturparkführerin Helene Angstenberger haben wir uns auf den Weg in den nahen Wald beim Schloss gemacht. Ausgestattet mit kleinen Sammeltüten haben wir schon auf dem Weg kleine Schätze vom Boden aufgesammelt.
Um richtig entspannt in die kommenden Aufgaben starten zu können, haben wir zunächst mit einer Atem-Yoga-Runde begonnen.
Dann ging es los!
Auf dem Weg wurde weiterhin fest gesammelt - Blätter, Früchte, aber auch schöne Steine wanderten in die Tüten.
Nachdem die Tüten reichlich gefüllt waren, wurden die Bäume genauer unter die Lupe genommen - genauer gesagt, mit einem Spiegel von unten untersucht.
In Kombination mit Laufen war das gar nicht so einfach.
Beim Gespräch im Kreis konnten alle ihre Entdeckungen schildern.
Beim Wald - Memory konnten die Jungs unter Beweis stellen, dass sie die vorgegebenen Waldschätze der Mädchen auch finden.
Das hat auch ganz gut geklappt!
Zwischendurch eine kleine Eichhörnchen - Massage...
Bei der anschließenden Waldführung mit verbundenen Augen kam es auf einen zuverlässigen Partner an der Seite an - und auf das eigene Vertrauen darauf.
Für die gefundenen Waldschätze haben wir im Anschluss einen Rahmen aus Ästen gelegt - dabei entstanden tolle Waldgemälde!
Bevor es zur verdienten Vesperpause ging, erzählte uns Helene noch eine Geschichte.
Mit dem gemeinsamen Vesper ging unser gemeinsamer Vormittag im Wald dem Ende zu - ein tolles Erlebnis, das wir gerne wiederholen möchten!
Apfelernte und Apfelsaft pressen
Anfang Oktober durften wir die Äpfel aus Familie Ehmers Garten ernten. Zunächst gab es eine kurze Einweisung - denn nicht alle Äpfel können später zu Apfelsaft verarbeitet werden.
Nachdem die fauligen Äpfel aussortiert waren, ging es los mit dem Aufsammeln der guten Früchte: Die hingen aber noch zum großen Teil an den Bäumen dran.
Hier musste mit dem Haken nachgeholfen werden!
Und so wurde gerüttelt -
und gerüttelt -
bis alle Säcke voll waren!
Zwischendurch gab es für die fleißigen Helfer noch eine kleine Stärkung.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Eltern die uns auch hier so tatkräftig unterstützt haben!
Gleich am nächsten Tag sind wir mit dann insgesamt 14 Säcken voller Äpfel zur mobilen Mosterei nach Vellbach gefahren.
Da kamen unsere Äpfel auf ein Förderband, mit dem sie nach oben transportiert wurden: Hier wurden die Früchte gewaschen und klein geschreddert.
Auch hier gab es eine Qualitätskontrolle.
Die klein geschnittenen Apfelteile wurden im Anschluss zusammengepresst und der Saft aufgefangen. Zurück bleibt der Trester - die Restbestandteile der Äpfel.
Der Saft wurde in großen Vorratstanks auf bis zu 80 Grad erhitzt - so bleibt er ungeöffnet mindestens ein Jahr haltbar.
Anschließend kam der noch warme
Saft in die Folienverpackung - ab hier übernahmen dann unsere Schüler.
Vom Falten der Kartons über das Eintüten des Saftes bis hin zum Einladen in den Anhänger lief alles gut organisiert Hand in Hand! Natürlich haben wir zwischendurch auch mal ein Gläschen Apfelsaft probiert - lecker!!!
Naturschatzsuche bei herrlichem Septemberwetter...
In der Garten - AG haben unsere Schüler Futterspender für tierische Besucher gebaut, die nicht nur schön anzuschauen sind, sondern auch immer wieder aufgefüllt werden können mit Äpfeln, Nüssen und anderen Leckereien für hungrige Vögel oder auch Eichhörnchen.
Weihnachtliches aus Eierkartons und Holz
Zunächst wurden aus Eierkarton herausgetrennte Stücke grün bemalt: Die Tannenbäume.
Diese wurden auf kurze Äste gestapelt und in vorgebohrte Holzblöcke gesteckt.
Mit Naturmaterialien und ...
Weihnachtsdeko verziert schauen die Tannenbäumchen wunderschön aus!
Als Belohnung für die tollen Arbeiten hat Frau Ehmer, die unsere Garten-AG leitet, Bratäpfel mit Schokolade und ....
leckeren Kinderpunsch zubereitet!
Das kam bei den fleißigen Bastlern super an!
Weihnachtliche Bastelarbeiten in der Garten - AG
Ende November haben die Kinder in der Garten - AG Adventsgestecke aus Naturmaterialien hergestellt - dabei sind wunderschöne Dekorationen für Zuhause entstanden!
Unterwegs mit dem Waldmobil
Gemeinsam mit Frau Jahn vom WaldMobil Ostalb / Schwäbischer Wald waren die Kinder von Klasse 1/2 unterwegs im nahegelegenen Wald von Hohenstadt, um dessen Bewohner näher kennenzulernen.
Bei der Vorstellungsrunde durfte sich jeder ein eigenes Waldtier aussuchen - das waren bei 26 Kindern ganz schön viele!
Danach ging es mit einem Fühlspiel weiter - anhand der Form und Oberfläche der erfühlten Waldfrüchte fanden sich Kleingruppen mit den gleichen Gegenstände.
Nach der Vesperpause ging es dann los mit der Gruppenaufgabe: Mit einem Beobachtungsbogen ausgerüstet sollten die SchülerInnen Lebenszeichen von Waldbewohnern wie zum Beispiel angenagte Zapfen ausfindig machen!
Gesucht wurde abseits der Wege - und natürlich haben die Kinder einiges gefunden!
Die Entdeckungen der einzelnen Gruppen wurden dann im Kreis vorgestellt.
Beim anschließend Bewegungsspiel konnten sich die Schüler bei den eisigen Temperaturen wieder aufwärmen.
Danach erfuhren wir so einiges über ganz besondere Tiere, die unter anderem auch im Wald heimisch sind: die Fledermäuse. Um sich ihre Methode der Echo - Ortung besser vorstellen zu können, haben wir das bei einem Kreisspiel gleich ausprobiert.
Dabei musste eine "Fledermaus" mittels Rufen und Echo die "Beute" von den umstehenden "Bäumen" unterscheiden.
Das klappte mit etwas Übung auch ganz gut!
Und machte allen Beteiligten sehr viel Spaß!
Zum Schluss machten wir uns wieder an den Aufstieg zum Ausgangspunkt - was mit gegenseitiger Unterstützung richtig gut funktioniert hat.
Damit ging unser Vormittag im Wald mit Frau Jahn vom Waldmobil auch schon wieder zu Ende. Die vielfältigen Infos - verpackt in Gruppenaufgaben und spannende Spiele - bleiben allen Beteiligten sicher gut in Erinnerung!
Mit dem Fischmobil am Kocher
Alle 2 Jahre wieder treffen wir uns mit dem Fischmobil am renaturierten Kocherabschnitt, um die Lebenswelt dort genauer unter die Lupe bzw. das Mikroskop zu nehmen und dadurch praktische Umweltbildung zu betreiben.
Gleich zu Beginn konnten wir ein großes Exemplar aus nächster Nähe begutachten, das in unseren heimischen Gewässern eigentlich gar nichts zu suchen hat: den amerikanischen Signalkrebs. Im Vorfeld haben Mitglieder vom Sportfischerverein Abtsgmünd Krebsreusen ausgelegt, um möglichst viele Exemplare dieser invasiven Tierart zu fangen.
Die fremden Flusskrebse sind nicht nur sehr gefräßig, sondern übertragen zudem die für unsere heimischen Krebsarten tödliche Krebspest.
Inga vom Fisch-on-Tour - Team hat uns danach anhand von Modellen einiger Flussbewohner deutlich gemacht, wie vielfältig die Tierwelt auch bei uns ist.
Anschließend konnten unsere Schüler ihr Vorwissen zeigen: Welche Flussbewohner am Fischmobil kennen sie und wie war nochmal gleich der Name?
Ein weiterer Bewohner unserer Flüsse ist der Biber - hier ein ausgestopftes Exemplar, das von den Kindern ausgiebig begutachtet...
...und gestreichelt werden durfte.
Ausgerüstet mit Kescher und Wanne ging es nun in Gummistiefeln rein in den Kocher und ran an die Kleinstlebewesen darin.
Mit der Zeit wurden die Schalen immer voller - die Gummistiefel leider auch...
Nur mit vereinten Kräften konnten da Stiefel von nassen Füßen getrennt werden.
Eine kleine Zwischenmahlzeit ist natürlich auch für Wasserforscher sehr wichtig!
Dazu gab es Dank einer Spende von der Kessler & Co. Stiftung und mit tatkräftiger Unterstützung durch die Sportfischer...
... Saitenwürstle im Wecken! An dieser Stelle einen Herzlichen Dank an den Spender und die Helfer!
So gestärkt ging es an die Auswertung der Funde:
Nach einer Einweisung am Mikroskop durften alle die gefundenen Flussbewohner vergrößert anschauen, einer Tierart zuordnen und zeichnen. Dazu gab es einen Ordner zum Nachschlagen.
Hier war nochmal volle Konzentration gefragt!
In der Abschlussrunde konnten die kleinen Forscher ihre Ergebnisse vorstellen - und wir haben erfahren: Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick wahrnimmt, ist doch sehr viel Leben im und am Kocher! Es war eine tolle Erfahrung für uns alle mit Inga von Fisch-on-Tour!
Dem Biber auf der Spur
Gemeinsam mit den zertifizierten Gewässerführern und Biberberatern Gisela Müller und Günther Hänle waren wir einen Vormittag lang im wunderschönen Rottal unterwegs, um mehr über die hier heimischen Biber zu erfahren.
Zunächst stellten sich die beiden Biberexperten vor und erzählten uns, was sie für diesen Tag alles geplant haben.
Um sich noch besser in den Biber hineinversetzen zu können, durften die Kinder dann bei einem Staffellauf mit Biberbrille und -weste im Bibergang über die Wiese watscheln...
Das klappte bei manchen schon richtig gut!
Und hat auf jeden Fall...
...allen...
...viel Spaß gemacht!
Das war so anstrengend, dass anschließend eine Vesperpause angesagt war - unter freiem Himmel schmeckt es natürlich besonders gut!
Zwischendurch gabs für jeden eine Karotte, an der man ausprobieren konnte, wie ein Biber mit seinen Zähnen Holzspäne vom Baum abraspelt. Das hat bei einigen Biberanwärtern auch schon ganz gut funktioniert!
Gestärkt ging es dann weiter mit einer sehr anschaulichen Bilderbuchgeschichte über die Lebensweise und den Lebensraum des Bibers.
Die beiden Biberexperten hatten auch reichlich Material zum Bestaunen und auch Anfassen dabei: Unter anderem das Präperat eines Jungbibers, Fell und Kieferknochen mit Zähnen.
Jetzt durfte eifrig gestreichelt, bewundert und gefragt werden - Frau Müller und Herr Hänle gaben ausführlich und geduldig Antwort und so konnten auch die größeren Zuhörer noch viel Neues über den Biber erfahren.
So unglaublich weich...
Mit so viel Hintergrundwissen im Gepäck ging es endlich los mit der Feldforschung: Jetzt zeigte sich, dass die Gummistiefel nicht umsonst auf der Packliste standen!
Querfeldein im Gänsemarsch - um möglichst wenig Spuren zu hinterlassen - liefen wir zum Ufer der Rot.
Dort angekommen konnten wir sogleich den sorgsam aufgeschichteten Damm des hier ansäßigen Bibers bestaunen: Über eine Breite von mehreren Metern hat er abgenagte Baumstämme und -äste aufgeschichtet, um das Wasser anzustauen.
Am Ufer die Überbleibsel des Baumaterials: Spitz zulaufende Baumstämme mit den abgenagten Baumspänen ringsherum.
Die so entstandenden Feuchtgebiete und Aulandschaften sind nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, den sie ohne den fleißigen Baumeister nicht hätten.
Am Schluss durften die Schüler als Erinnerung an den abwechslungsreichen und eindrücklichen Vormittag im Rottal eine Biberkette basteln.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Biberexperten Gisela Müller und Günther Hänle - wir haben heute alle sehr viel über das Leben, die Lebenswelt und die Bedeutung des Bibers für unser Ökosystem erfahren.
Vielleicht können wir den genialen Baumeister beim nächsten Besuch im Rottal ja in echt bestaunen?